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Bearbeitungszeitraum: 2007 bis 2008, 2009 bis 2010

Aktualisierung der Einwohnerprognose bis 2025 und Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung und Schulen, Gemeinde Poing

Einwohnerprognose, Gemeinde Poing

Die Gemeinde Poing hat der Geschäftsstelle des PV und dem Büro für Räumliche Entwicklung im Juli 2009 die Aufgabe übertragen, die Einwohnerprognose vom März 2007 zu aktualisieren und eine Abschätzung der Einwohnerentwicklung bis 2025 auf der Maßstabsebene der beiden Grundschulsprengel vorzunehmen.


Wie in der Prognose aus dem Jahr 2007 bereits herausgearbeitet wurde, ist der demografische Wandel in Poing bislang kaum spürbar, da die Gemeinde im Vergleich zum Landkreis und zum Freistaat Bayern als „jung“ eingestuft werden kann. Der Schwerpunkt bei der aktuellen Analyse zur Einwohnerstruktur lag bei der innerörtlichen Differenzierung.

Anlass für die Untersuchung zur Einwohnerentwicklung und Bedarfsabschätzung: Sprengelung, Aktualisierung und Verlängerung des Prognosezeitraums.


Ziel der Untersuchung war, die Einwohnerprognose von 2007 einer Evaluierung zu unterziehen, zu aktualisieren und den Abschätzzeitraum auf 2025 auszudehnen. Analog wurde die Bedarfsentwicklung im Bereich  Kinderbetreuung und Bildung analysiert und entsprechend aktualisiert. Neueste Entwicklungen und politische Entscheidungen wie der „Krippengipfel“ und die schrittweise Einführung der Ganztagesschule im Grund- und Hauptschulbereich wurden soweit aus heutiger Sicht möglich einbezogen.

 

Im Sommer 2013 erfolgte die Auslobung eines nicht offenen Realisierungswettbewerbs. Für den Neubau einer Grundschule und einer Kindertagesstätte im Wohngebiet W 5. Beabsichtigt ist der Neubau einer 3-zügigen Grundschule samt Einfachturnhalle und allen dazugehörigen Freianlagen sowie der Neubau von Einrichtungen für die Kindertagesbetreuung auf dem gleichen Areal. Die 3-zügige Grundschule ist zur Deckung des steigenden Bedarfs in der Gemeinde Poing erforderlich. In der Schule sind neben zwei Regelzügen (je Klassen 1-4) auch ein gebundener Ganztageszug (Klassen 1-4), eine Mittagsbetreuung für bis zu 5 Gruppen und eine Mensa mit Ausgabeküche vorgesehen. Für den Sportunterricht ist eine Einfachturnhalle zu planen. Als Freianlagen sind neben dem Pausenhof Sportflächen, eine Fahrradeinstelle und Bediensteten-Pkw-Stellplätze erforderlich. Die Kindertagesstätte mit einer Nutzfläche von ca. 2.850 m² ist so zu konzipieren, dass in der ersten Nutzungsphase zwei Züge einer bereits bestehenden Grundschule ohne Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb untergebracht werden können. In der Endnutzung sollen darin zwei Kindertagesstätten (d.h. Häuser für Kinder: Krippe, Kindergarten und Hort) für zwei unterschiedliche Träger untergebracht werden. Die Übergabe der Anlage an die Nutzer ist spätestens vor Beginn des Schuljahres 2017/2018 vorgesehen.

 

 

In Zusammenarbeit mit

Büro für Räumliche Entwicklung, München

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