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Bearbeitungszeitraum: 03/2008 bis 07/2008

General-von-Stein-Kaserne, Stadt Freising

General-von-Stein-Kaserne, Freising
Quelle: Landesamt für Vermessung und Geoinformation

Die im Norden der Stadt Freising gelegene General-von-Stein-Kaserne mit einer Gesamtfläche von ca. 16,1 ha wurde im März 2004 aus der militärischen Nutzung entlassen und freigezogen.

 

Aufgrund der Größe des Geländes und seiner innenstädtischen Lage soll das zu
planende Gebiet im Hinblick auf die Ziele des Klimaschutzes Modellcharakter
vermitteln und dem Image der Stadt Freising als Wissenschafts- und Forschungs- cluster der grünen Technologien Rechnung tragen. Im Sinne der "Leipzig Charta" wird hierbei ein integrierter Ansatz verfolgt, der auch die Verbesserung der Versorgungsstruktur im Einzugsbereich des nördlichen Stadtgebiets sowie die Ergänzung der sozialen Infrastruktur beinhaltet, um das Areal auf verschiedenen Ebenen in den Stadtkörper zu integrieren.


Um eine einseitige Bevölkerungsstruktur zu vermeiden, eine Integration des
Baugebiets in den städtebaulichen Kontext zu gewährleisten und durch die Entwicklung der Flächen auch positive Aspekte für die angrenzenden Quartiere zu erreichen, verfolgt die Stadt ein ganzheitliches, integratives Entwicklungskonzept.


Dieses zeichnet sich vor allem durch folgende Faktoren aus:

 

  • Schaffung einer energieeffizienten und nachhaltigen Siedlungsstruktur, die den Zielen des Klimaschutzes Rechnung trägt und auch in den verdichteten Baustrukturen die aktive und passive Nutzbarkeit von Solarenergie ermöglicht.
  • Langfristiger Entwicklungsansatz über einen Zeithorizont von ca. 8-10 Jahren für den Bereich der Wohnbauflächen (Bauabschnittsbildung)
  • Integration entsprechender Infrastruktureinrichtungen, die über das Entwicklungsgebiet hinaus Funktion wahrnehmen (Grund- und Hauptschule, Kindergarten)
  • Integration von Nahversorgungseinheiten zur Gewährleistung der Versorgung des unterversorgten Gesamtbereichs
  • Integration von Gewerbeflächen im höherwertigen Segment zur Schaffung wohnortsnaher Arbeitsplätze (z.B. Dienstleistung, Hotellerie etc.)
  • Schaffung einer ausgewogenen sozialen Bewohnerstruktur durch verschiedene und flexible Wohnformen.
  • Schaffung von hoher Aufenthaltsqualität und Identifikationswirkung in den Freibereichen, in die schwerpunktmäßig die geplanten Infrastruktureinrichtungen miteinbezogen werden sollen

 

Übergeordnete Zielsetzung ist die Schaffung eines in den Stadtkörper sowohl in räumlicher und verkehrlicher als auch in sozialer Hinsicht integrierten Quartiers, das im Hinblick auf energetische und ressourcenschonende Aspekte neue Wege aufzeigt und das Entstehen eines neuen Stadtquartiers mit hohen Wohn- und Freiraumqualitäten gewährleistet.

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