Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Bearbeitungszeitraum: 2004, 2009-2010

Einwohner- und Schülerprognose bis 2025, Zweckverband weiterführende Schulen im westlichen Landkreis Starnberg

Einwohner- und Schülerprognose, Landkreis Starnberg

Im Jahr 2004 wurde ein erstes Gutachten zur Entwicklung der Schülerzahlen im gymnasialen Bereich erstellt. Das damalige Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass ein Schulneubau langfristig sowohl an einem sog. Standort „Zweckverband Mitte“ als auch in Herrsching langfristig tragfähig sein könnte. Eine Überprüfung nach sechs Jahren zeigte, dass die Schülerprognose von 2004 insgesamt in der obersten Variante am nächsten an der Wirklichkeit liegt. Die bayerische Staatsregierung hat daher im August 2013 dem Antrag des Landkreises Starnberg stattgegeben, in Herrsching ein weiteres Gymnasium zu bauen.

 

Der Zweckverband wies seinerzeit ein Potenzial an rund 2.230 Gymnasiasten auf. Davon wurden rund 1.490 Schüler im Christoph-Probst-Gymnasium unterrichtet, rund 500 pendelten in den Landkreis Fürstenfeldbruck und rund 60 nach München aus. Etwa 180 Gymnasiasten nahmen schwerpunktmäßig die Gymnasien in Tutzing und Starnberg auf. Nachdem die Zahl der Gastschüler hinzugerechnet wurde, ergab sich eine Gesamtzahl an Gymnasiasten von 2.250 Schüler/innen. Dem gegenüber stand im Zweckverband ein Angebot von etwa maximal 1.600 Schulplätzen im Christoph-Probst-Gymnasium. Daraus folgte, dass der Zweckverband für die eigenen Schüler nicht ausreichend Schulplätze vorhält. In den Zielgymnasien war jedoch die Raumkapazität zum Teil erschöpft, und es gab Kriterien, die eine Aufnahme der Gastschüler/innen regelt bzw. begrenzt.


Diese Situation führte dazu, dass die Forderung nach einem zusätzlichen Gymnasium im Zweckverband laut wurde. Eine Elterninitiative hat zur Gründung eines Fördervereins für ein Gymnasium in Herrsching geführt. Deren Hauptargumentation, es würden zu wenig Schulplätze im Zweckverband für das Schüleraufkommen vorgehalten, wurde im Wesentlichen von der Analyse bestätigt.

 

Im östlichen Landkreis Starnberg hatte jedes der 3 Gymnasien für sich einen deutlich kleineren Einzugsbereich zu versorgen als das Gymnasium Gilching. Rechnerisch entfielen auf 6.640 Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren 0,60 Gymnasialplätze, ohne Gastschüler 0,52 Plätze pro Jugendlichem. Im westlichen Landkreis Starnberg entfielen rechnerisch deutlich weniger Plätze im Gymnasium auf einen Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren, nämlich nur 0,34 Plätze.

 

 

In Zusammenarbeit mit

Büro für Räumliche Entwicklung, München

nach oben