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Bearbeitungszeitraum: 2011

Bedarfsabschätzung Kindertagesbetreuungseinrichtungen, Gemeinde Oberschleißheim

Bedarfsabschätzung Kinderbetreuung, Gemeinde Oberschleißheim

Ziel der Gemeinde Oberschleißheim war es, eine transparente Datengrundlage für die künftige räumliche und finanzielle Planung der Gemeinde auf Basis der zu erwartenden Einwohnerentwicklung zu erhalten. Dabei sollte die Einwohnerschaft in ihrer Zusammensetzung, Entwicklung und ihren Potenzialen ausführlich und sachbezogen in einem Prognosezeitraum bis 2025 untersucht werden und konkrete Aussagen zur Entwicklung der kinderbezogenen vorschulischen Infrastruktur getroffen werden.


Gemeinsam mit dem Bauamt wurden Entwicklungsszenarien zur mittel- bis langfristig zu erwartenden Bautätigkeit in der Gemeinde Oberschleißheim bis 2025 bestimmt, um den am wahrscheinlichsten anzunehmenden Verlauf in Varianten abzubilden. Im Ergebnis werden die Auswirkungen auf den Bedarf an Einrichtungen zur vorschulischen Kinderbetreuung im Einzelnen berechnet und in Varianten dargestellt.


Oberschleißheim benötigt bereits kurzfristig zusätzlich Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahre und andererseits langfristig weniger Plätze für Kindergartenkinder. Um den Bedarf für Kinder unter 3 Jahre kindgerecht zu decken, sollten langfristig mehr Plätze in der Kinderkrippe angeboten werden. Wenn weniger Kinder unter 3 Jahren den Kindergarten besuchen, ist im Rahmen der Maßnahmen die Schaffung von Integrationsplätzen im Kindergarten möglich.


Bis Ende 2013 wird in Oberschleißheim an der Professor-Otto-Hupp-Straße eine 6-gruppige Krippe für 72 Kinder in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt München-Land entstehen. Dank optimaler Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden, der Planer und des künftigen Trägers vergingen von der ersten Idee für den Neubau bis zum Spatenstich nur wenige Monate. Die Krippe im Passivhausstandard wird beispielhaft für ein nachhaltiges und umweltverträgliches öffentliches Bauvorhaben. Die Krippe wird das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen wesentlich erweitern und so dazu beitragen, dass junge Familien in ihrer Lebensplanung unterstützt werden.

 

 

In Zusammenarbeit mit

Büro für Räumliche Entwicklung, München

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