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Bearbeitungszeitraum: 2009

Gemeinderatsklausur zum Thema „soziale Verantwortung“, Gemeinde Neubiberg

Neubiberg

Ausgangssituation und Ziel

Kinderbetreuung ist spätestens seit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem Jahr 2013 für die Gemeinden großes Thema. Auch der Gemeinde Neubiberg sind die Kinderkrippen, Kindertagesstätten und die Betreuungsangebote an Schulen ein besonderes Anliegen. Diskussionen zur Ausstattung mit solchen sozialen Einrichtungen, deren Auslastung – u.a. mit Kindern aus den Nachbargemeinden und der Landeshauptstadt – sowie deren Kapazität im Hinblick auf die jüngsten Neubaugebiete gibt es regelmäßig.

 

 

 

Um den Gemeinderäten für anstehende Entscheidungen einen ausreichenden Wissenstand über die Thematik zu vermitteln, wurde eine eigene Veranstaltung zur „sozialen Verantwortung“ der Gemeinde angedacht. Das Konzept hierfür hat der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung ausgearbeitet.

 

Ablauf und Ergebnisse

Der Gemeinderat hat sich im Herbst 2009 gemeinsam mit den betroffenen Fachstellen der Verwaltung und externer Unterstützung vom Büro für räumliche Entwicklung in einer vom PV vorbereiteten und moderierten Klausur zusammengefunden. Zunächst wurden die Räte über die demografische Entwicklung und den Status-quo-Bericht zu den bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen informiert. Danach standen die geplanten Einrichtungen auf der Tagesordnung.


Nachdem die Gemeinderäte einen gleichen Wissenstand über die vorhandenen Einrichtungen, die Anmeldepraxis und die Finanzbelastung, die in der Gemeinde entsteht, erhalten haben, wurden als Ergebnis für jede Einrichtung die wichtigsten Eckpunkte (Betreuungsdauer, notwendige Qualifikation des Personals, Transparenz des Angebotes, Bedarf und Planung) festgehalten. Als Handlungsauftrag wurden die nächsten Schritte („Was kann die Gemeinde tun?“) formuliert, z.B.: Überprüfung der bestehenden Verträge mit Betreuungseinrichtungen, Neubau, Überprüfung der Gebührenstrukturen, Aufstellen eines Notfallplans u.v.m.


Die Gemeinde hat sich frühzeitig und umfassend mit den anstehenden Herausforderungen befasst und mit der Umsetzung der in der Klausur formulierten „nächsten Schritte“ unmittelbar begonnen, sodass 2013 ausreichend Kinderbetreuungsplätze vorhanden sind.

 

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