Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Bearbeitungszeitraum: 2011

Gemeinderatsklausur zu anstehenden Entscheidungen, Gemeinde Penzing

Penzing

Ausgangssituation

Die Entwicklung der Gemeinde Penzing wird u.a. von drei wichtigen Faktoren beeinflusst: Die Aufgabe des Bundeswehrstandorts am Fliegerhorst infolge der Bundeswehrreform, dem Hochwasserschutz und dem Strukturwandel in der Landwirtschaft, verbunden mit der Aufgabe der ortstypischen Hofstellen und damit die Freistellung von Grundstücksflächen und Gebäuden. Um diese komplexen Aufgaben anzugehen und Lösungen im Rahmen eines gesamtörtlichen Entwicklungsprozess zu erarbeiten, wurde eine Klausurveranstaltung mit dem Gemeinderat und der Verwaltung abgehalten. Gleichzeitig sollte ein Ortsentwicklungsprozess angestoßen und dafür die Erwartungen und Ziele und ein Fahrplan für die Vorgehensweise erarbeitet werden.

 

 

 

Aufgabenstellung

Die Organisation und Strukturierung der Klausurveranstaltung hat der Planungsverband zusammen mit der Gemeindeverwaltung übernommen. Dazu wurden vom PV die fachlichen Grundlagen (Bevölkerungsentwicklung, Baurecht, Potenzialflächen) im Rahmen einer ersten Bestandsanalyse zusammengestellt. In diesem Zusammenhang hat auch eine Abstimmung mit den Beteiligten vom Fliegerhorst und eine frühzeitige Einbeziehung der Städtebauförderung und der Dorferneuerung stattgefunden. Der PV hat die Klausurveranstaltung konzeptioniert, geleitet und moderiert. Die inhaltlich-fachliche Vorstellung der Bestandsdaten wurde personell von der Moderation getrennt, sodass eine neutrale Diskussion aller Sachverhalte stattfinden konnte.

 

Ziel und Ablauf

Nach Vorstellung der Bestandsdaten verständigte sich der Gemeinderat zunächst auf die wichtigsten Zukunftsthemen für die vier kleineren Penziger Ortsteile. Gesondert wurde die Entwicklung im Hauptort Penzing und dem heutigen Fliegerhorst diskutiert. Dazu hat sich der Gemeinderat mit der künftige Rolle Penzings und den möglichen Entwicklungspotenzialen für den Fliegerhorst auseinandergesetzt.

 

Ergebnisse

Die ca. 7-stündige Klausur wurde von den Gemeinderäten zum Gedanken- und Informationsaustausch genutzt. Es war die erste Veranstaltung, in der abseits des Sitzungsgeschehens über anstehende Themen der Ortsentwicklung unter fachlicher Begleitung diskutiert wurde. Der Gemeinderat konnte sich auf die wichtigsten Aufgaben für die weitere Arbeit einigen: Das Vorwärtsbringen der Hochwasserschutzmaßnahmen, die innerörtliche Entwicklung und die künftige Entwicklung eines Gewerbegebietes.

 

Es wurde deutlich, dass die wichtigsten Eckpunkte zum Fliegerhorst eine gewisse Planungssicherheit erfordern. Dazu fanden unmittelbar Gespräche mit der Regierung von Oberbayern statt, bei denen die Gemeinde Penzing, unterstützt vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München, auf die dringend notwendige, integrierte Untersuchung und Konzepterstellung für den Fliegerhorst aufmerksam machte. Nach wenigen Wochen wurde bekannt geben, dass aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm Finanzmittel für die von der Bundeswehrreform betroffen Gemeinden bereitgestellt werden. Penzing wurde als Förderkommune in das Programm aufgenommen.

 

nach oben