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Bearbeitungszeitraum: Seit 2012

Dialogprozess zur Gewerbeentwicklung, Gemeinde Karlsfeld

Karlsfeld_Dialogforum

Ausgangssituation

In der Gemeinde Karlsfeld besteht Bedarf an weiteren Gewerbeflächen. Stetig werden Anfragen von ortsansässigen Betrieben, die erweitern möchten und von ansiedlungswilligen Firmen, an den Karlsfelder Wirtschaftsförderer herangetragen. Aber die Entwicklungsmöglichkeiten für Gewerbe sind trotz der sehr guten Lage und Anbindung der Gemeinde stark eingeschränkt. Immer wieder wandern deshalb alteingesessene Unternehmen ab – meist ins Umland. Die Gemeinde ist deshalb bestrebt, Lösungen zu finden und hat dazu die Bürger ins Boot geholt.

 

 

 

 

Aufgabenstellung und Vorgehensweise

Unter dem Namen „Gewerbeentwicklung“ läuft seit 2012 ein Projekt, in dem die Gemeinde untersucht, wie unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine Entwicklung der Gewerbeflächen und der damit verbundenen Gewerbesteuereinnahmen gelingen kann. Für diese Analyse und zur Einbeziehung der Bürger haben Verwaltung, Politik und der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) einen etwa zweijährigen Dialogprozess maßgeschneidert.

Begonnen wurde mit einer schriftlichen Befragung der Gewerbetreibenden in Karlsfeld. Befragung und Auswertung wurden vom PV durchgeführt und mit den Daten von Bauamt und Wirtschaftsförderung zu Baurecht, Leerständen und Flächenverfügbarkeiten abgeglichen. So konnte zunächst die Nachfrage nach Gewerbeflächen der Angebotssituation in Karlsfeld gegenübergestellt werden. Bevor aber direkte Schlussfolgerungen über den Bedarf an zusätzlichen Flächenausweisungen getroffen und mögliche neue Standorte geprüft werden, sind die Bürger und Gewerbetreibenden gefragt. Den Auftakt bildete im Oktober 2013 das Dialogforum „Gewerbeentwicklung“ im Bürgerhaus. Wirtschaftsförderer Peter Freis und der PV präsentierten hier die bisherigen Untersuchungsergebnisse. Moderiert vom Büro Team Ewen konnten Bürger, Unternehmer und Interessensvertreter ihre Meinungen austauschen und konkrete Fragen an die Gemeinde stellen. Um die Diskussion fortzuführen, wurde ein Arbeitskreis gegründet, der im Januar 2014 zum ersten Mal zusammen trat. Moderiert vom PV und fachlich vorbereitet von Wirtschaftsförderung und Kämmerei verständigten sich die insgesamt 24 Interessensvertreter auf eine gemeinsame Aufgabenstellung und Vorgehensweise.

Ergebnisse

Einstimmig stellten die Mitglieder des Arbeitskreises den bestehenden Handlungsbedarf der Gemeinde für die Gewerbeentwicklung fest. Gleichzeitig wurde erkannt, dass die Gewerbefrage nur gelöst werden kann, wenn die (planungsrechtlichen) Rahmenbedingungen eingehalten werden und die Lage in der Region berücksichtigt wird. Wie eine geeignete kommunale Strategie zur weiteren Gewerbeentwicklung aussehen kann und welche Rolle die Verdichtung bestehender Standorte und die Ausweisung neuer Standorte spielen, will der Arbeitskreis im Mai 2014 bei seiner zweiten Sitzung beraten.

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