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Flächennutzungsplan, Stadt Ebersberg

Flächennutzungsplan, Stadt Ebersberg

Der Entwurf des vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) in Zusammenarbeit mit dem Büro ÖKOPLAN (Landschaftsplan) erarbeiteteten Flächennutzungsplans der Stadt Ebersberg ist fertiggestellt und befindet sich aktuell in der öffentlichen Auslegung.


Da der derzeit wirksame Flächennutzungsplan der Stadt Ebersberg von Anfang der 90er Jahre nicht mehr den heutigen Anforderungen an die Flächennutzungsplanung entspricht, war eine generelle Neubearbeitung unter Berücksichtigung der aktuellen Bau- und Naturschutzgesetzgebung nötig. Eine wesentliche Grundlage für die Neuaufstellung war folgender Stadtratsbeschluss:

 

“Der Umfang an ausgewiesenen Wohnbauflächen im Flächennutzungsplan soll an die Zielvorstellungen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung (durchschnittlich 0,5 bis 1 % Bevölkerungszuwachs pro Jahr) angepasst sein.”

 

Dieses Wachstumsziel wurde – neben anderen Leitlinien und Zielen zur  Stadtentwicklung – im Zuge einer Bürgerwerkstatt sowie zweier  Klausurtagungen des Stadtrats erarbeitet. Auch die Vorbereitung, Organisation und Moderation dieser Veranstaltungen übernahmen Mitarbeiter der PV Geschäftsstelle. In einem ersten Schritt der Novellierung wurden alle Flächen erhoben, die im wirksamen Flächennutzungsplan (inkl. wirksamer Änderungen) als  Bauflächen ausgewiesen wurden, aber noch unbebaut waren. Aus den Baurechtsreserven ermittelten die Planungsexperten eine mögliche Einwohnerentwicklung.


Die Erhebung der unbebauten Bauflächen kam zu dem Ergebnis, dass aus  Flächenausweisungen aus dem rechtswirksamen Flächennutzungsplan noch erhebliche Reserven von Wohnbauland bestehen (ca. 34 ha), die rechnerisch  einen Einwohnerzuwachs von rund 3.600 Personen in den kommenden 15 Jahren  ermöglichen würde.

 

Im Hinblick auf das als Ergebnis der Bürgerbeteiligung formulierte  Entwicklungsziel der Stadt – Bevölkerungsentwicklung 0,5 bis 1 % pro Jahr (900-1.800 Einwohner in ca. 15 Jahren) – waren demnach keine weiteren,  größeren Ausweisungen von Bauflächen für Wohnen notwendig. Bei den  gewerblichen Bauflächen hatte die Bestandsaufnahme ergeben, dass mit ca. 1,88 ha nur mehr geringe unbebaute Bauflächen zur Verfügung stehen. Hier waren umfangreichere Neuausweisungen notwendig.

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