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Bearbeitungszeitraum: 2001, 2004, 2007, 2013, 2014

Prognose der Schülerzahlen, Landkreis Landsberg am Lech

Ammersee-Gymnasium
Quelle: www.amseegym.de

Die Gymnasien im Landkreis Landsberg waren seit geraumer Zeit überfüllt und vor allem auf die Stadt Landsberg konzentriert, mit entsprechendem  Fahraufwand für die Schüler; die Ammersee-Gemeinden mit knapp einem Viertel der Landkreisbevölkerung mussten ihre Gymnasiasten in das ebenfalls überlastete Weilheimer und die zwei Landsberger Gymnasien schicken. Der Landkreis hatte sich deshalb vor Inangriffnahme weiterer behelfsmäßiger Erweiterungsmaßnahmen für die weiterführenden Schulen des Landkreises entschieden, fachliche Beratung einzuholen und dem PV die Erstellung einer Schüler- und Schulkapazitätsprognose übertragen.

 

Die Ergebnisse der gutachterlichen Untersuchung zur Schulbedarfsplanung des Landkreises Landsberg am Lech im Bereich weiterführende Schulen im Jahr 2001 führten zur Errichtung des Ammersee-Gymnasiums in Markt Dießen, welches 2006 in Betrieb genommen wurde.

 

Durch die Inbetriebnahme des Ammersee-Gymnasiums ergaben sich in den nächsten Schuljahren Verschiebungen in den Gymnasialströmen im Landkreis, und die bestehenden Schulen konnten erstmals entlastet werden.

 

Ein aktuelles Gutachten zur Entwicklung der Schülerzahlen im Landkreis Landsberg am Lech der Arbeitsgemeinschaft PV und SAGS (Stand 2014) zeigt, dass der vorhandene Geburtenrückgang und die etwas zurückgegangenen Nettozuzüge von Familien bis zum Jahr 2025 einen Rückgang des Schülerpotentials der 10 bis 18-Jährigen um mindestens 20 Prozent erwarten lassen. In den Folgejahren ist von einer Stabilisierung auf dem dann gegenüber heute niedrigerem Niveau auszugehen.


Als Folge sowohl der demographischen Entwicklung als auch dem veränderten Besuch der verschiedenen Schularten muss bei den Realschulen und auch bei den Gymnasien von langsam zurückgehenden Schülerzahlen ausgegangen werden. In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts beträgt der zu erwartende Rückgang gegenüber dem Basisjahr bereits mehr als 10 Prozent. Bis zur zweiten Hälfte der Zwanziger Jahre beträgt er bereits über 20 Prozent. Als Ergebnis der Schülerzahlprognose fällt der Rückgang bei den Gymnasien etwas höher aus als bei den Realschulen. Die tatsächliche Verteilung auf die Schularten im nächsten Jahrzehnt wird dabei maßgeblich durch die bildungspolitischen Rahmenbedingungen u.a. durch die Ausgestaltung der Übertrittsregelungen beeinflusst werden.

 

In Zusammenarbeit mit

SAGS - Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik, Augsburg

Büro für Räumliche Entwicklung (BRE), München

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