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Bearbeitungszeitraum: Seit Frühjahr 2015

Dialogprozess Familienzentrum, Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Dialogprozess Familienzentrum, Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Ausgangssituation

Seit dem Frühjahr 2015 arbeiten die PV-Planer im Dialogprozess mit Bürgern und Gemeinderäten an einem Nutzungskonzept und einem städtebaulichen Konzept für das neue Familienzentrum in Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

 

Jetzt haben sie die Ergebnisse dem Gemeinderat präsentiert.

 

 

 

 

 

 

Aufgabenstellung und Vorgehensweise

Im Bereich des ehemaligen „Ruf-Verwaltungsgebäudes“, der ehemaligen Kantine und der Alten Apotheke an der Bahnhofstraße, in zentraler Ortslage, soll ein Familienzentrum für Höhenkirchen-Siegertsbrunn entstehen. Um die in einer Bürgerinitiative geäußerten Änderungswünsche zu klären, ein Bürgerbegehren abzuwenden und die Wünsche aller Bürger bei der Planung des Familienzentrums zu berücksichtigen, wurde im Dialog mit Vertretern der Vereine und Institutionen, sowie den Bürgern ein Nutzungskonzept für dieses Areal entwickelt. Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) hat den Planungsprozess moderiert und fachlich unterstützt.

Als prozesssteuerndes und entscheidungsvorbereitendes Gremium wurde zu Beginn ein Lenkungskreis aus Vertretern der Verwaltung, des Gemeinderats, einer Bürgerinitiative sowie verschiedenen Institutionen, Vereinen und Verbänden gegründet.


In einem ersten Schritt haben Susanne Bauer und Oliver Prells mit Hilfe eines Fragebogens die absehbaren Bedarfe bei den ortsansässigen Vereinen, Einrichtungen und Institutionen ermittelt. In einer anschließenden Bürgerwerkstatt wurden Ideen und Wünsche der Bürger gesammelt.

Im Juli 2015 unternahmen die Mitglieder des Lenkungskreises eine Besichtigungsfahrt zu den Familienzentren in Haar und Trudering. Nach diesen Eindrücken wurde in zwei vom PV moderierten Veranstaltungen mit den Bürgern geklärt, welche der Bedarfe künftig auf dem Gelände gedeckt werden können und welche an anderen Standorten verwirklicht werden. Zudem konnten die städtebaulichen Anforderungen (u.a. Anordnung der Stellplätze, Freiraum/Grünflächen, Gebäudestellung) für die Bebauung formuliert werden.

 

Ergebnisse

Das Ergebnis der intensiven Arbeit des Lenkungskreises, unterstützt vom PV und mit regelmäßiger Beteiligung aller Bürger, ist ein Nutzungskonzept, das insbesondere ein offenes Café als Begegnungstätte, Kinderbetreuung und mulitfunktionale Räume für die verschiedenen Anforderungen vorsieht. Im Anschluss an das Nutzungskonzept haben die Planer verschiende Varianten für ein städtebauliches Konzept vorgelegt.

Nach einem knappen Jahr der Begleitung lässt sich (auch) aus Sicht der Moderatoren festhalten, dass der naturgemäß zeitlich aufwändige Prozess dank einer vorbildlichen Mitarbeit der Beteiligten mit guten Ergebnissen belohnt wurde.

Der Gemeinderat hat die Ergebnisse des Prozesses, die sich in den Empfehlungen des Lenkungskreises wiederfinden, im April 2016 gebilligt.

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